Therapiezentrum
Physiotherapeut Rolf Segeth
in Gelsenkirchen-Schalke

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Gesundheitsnachrichten


Was Kinder mit UEMF bewegt

Was Kinder mit UEMF bewegt

Was Kinder mit UEMF bewegt

Etwa jedes zwanzigste Kind, also rund fünf Prozent, leidet an UEMF (Umschriebene Entwicklungsstörung motorischer Funktionen), einem Entwicklungsdefizit, das sich laienhaft ausgedrückt als Tollpatschigkeit zeigt. „Mit wachsenden Anforderungen ab dem Vor- oder Grundschulalter zeigen sich die Probleme immer deutlicher.“, weiß Isolde Albers. Die erfahrene Ergotherapeutin im DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.) erklärt Anzeichen und Auswirkungen der Störung und was Ergotherapie bei diesen Kindern bewirkt.

Die Bezeichnung UEMF ist bei vielen noch immer wenig bekannt. Da die Auswirkungen, also die „Tollpatschigkeit“, meist nur für das geschulte Auge deutlich als Störungsbild zu erkennen sind, führen Eltern, Erzieher und später Lehrer die Beeinträchtigungen im Alltag betroffener Kinder häufig auf andere Gründe zurück. Kinder mit UEMF sind normal intelligent. Es ist eine Koordinationsstörung, die das motorische Planen beeinträchtigt und im Alltag sichtbare Ungeschicklichkeiten oder Unfähigkeiten verursacht. Kinder mit UEMF bewegen sich ungelenk, brauchen für alles Motorische schon beim Erlernen länger, teils gelingt es ihnen nur mit ganz großen Schwierigkeiten oder gar nicht. Einige haben Sprechstörungen. Es kommt wegen der fehlenden Koordinationsfähigkeit nicht zu einer Selbstverständlichkeit der Bewegungen, einem unbewussten Automatisieren von Abläufen; das Erlernte müssen Kinder mit UEMF jedes Mal neu bedenken. Das Dilemma: Die Diagnose ist meist erst ab dem fünften Lebensjahr sicher zu stellen, da bis zu diesem Alter die Entwicklungsvariabilität noch sehr groß ist, manche Kinder von ihrem Charakter her forscher, aufgeweckter sind. Oder eben motorisch ein bisschen langsamer „Im Sinne einer positiven Entwicklung von Kindern mit UEMF lohnt es sich in vielen Fällen, schon ab dem Vorschulalter einen dafür vorgesehenen zusätzlichen Test im Rahmen der U-Untersuchung zu machen.“, bestärkt Isolde Albers Eltern, die ihrem Kind nicht nur eine möglichst unbeschwerte Kindheit sondern vor allem eine seinen intellektuellen Fähigkeiten und sozialen Bedürfnissen entsprechende Zukunft ermöglichen möchten. Die unter anderem mit den motorischen Fähigkeiten zusammenhängt.

Schwerstarbeit: Freunde finden Gerade für Kindergarten- und Schulkinder in der Grundschule bedeutet Freunde finden: miteinander toben und spielen. Das macht Kindern mit UEMF wenig Spaß, denn sie können nicht mithalten, wollen daher verständlicherweise bei Team- oder Mannschaftsspielen nicht mitmachen. Schon früh grenzen sie sich also mehr oder weniger selbst aus, finden kaum Freunde. Diese Situation verschlechtert sich meist, sobald sie in die Schule kommen. Beim Schreiben lernen bremst ihre unzureichende Feinmotorik sie aus. Ihre Energie und Konzentration fließen vollständig in den motorischen Part des Schreibens, gleichzeitig Denken fällt dadurch schwer. Ihr tatsächliches intellektuelles Können geht somit unter. Lehrer und vor allem Mitschüler haben den Eindruck, sei seien faul oder geistig verlangsamt, was aber so nicht stimmt. Im Gegenteil: Sie wissen, dass sie klug genug sind, die eigene motorische Unfähigkeit frustriert sie. Sie befinden sich in einem regelrechten Teufelskreis, geraten oft zusätzlich in ein mangelndes Selbstwertgefühl hinein. Eine frühe Diagnose ist für Kinder mit UEMF daher ein Segen.

Alltagstraining: Ergotherapeuten verbessern das tägliche Leben In der vom Arzt verordneten Ergotherapie lernen Kinder mit UEMF, im Alltag besser mit ihren Unzulänglichkeiten umzugehen. Zum Einsatz kommen aufgabenorientierte Therapieansätze – bei UEMF die bislang einzigen, wissenschaftlich anerkannten, wirksamen Methoden. „Wir legen gemeinsam mit den Kindern und Eltern Ziele fest.“, erläutert die Ergotherapeutin Albers das Vorgehen und fährt fort: „Das sind ganz konkrete Handlungen, wie zum Beispiel besser schreiben, Ball fangen, Rad fahren, Schnürsenkel binden – also eben die Alltagshandlungen, die, wenn sie nicht wie bei Gleichaltrigen automatisch funktionieren, die ganze Aufmerksamkeitskapazität wegziehen.“ Dazu schauen sich Ergotherapeuten die Handlungen, die verbessert werden sollen, an. Und analysieren, was kann das Kind, was geht nicht. Mithilfe bestimmter Methoden und Strategien üben Ergotherapeuten mit dem Kind das, was es schlecht oder gar nicht ausüben kann. Und zwar in Ruhe und im eigenen Tempo.

Erfolg und Lob beflügeln alle Kinder Wer sich in ein Kind mit UEMF hineinversetzt, kann sich denken, dass es vermutlich selten oder nie Erfolge und Lob erfährt. Doch genau das ist es, was alle Kinder – und Erwachsene natürlich ebenso – motiviert, sich weiter anzustrengen oder etwas sogar noch besser, schneller, wie auch immer zu können. „Da geht mir das Herz auf, wenn Kinder Erfolgserlebnisse haben und sich freuen.“, begeistert sich die Ergotherapeutin Albers. Und fügt an, dass es aber ebenso wichtig sei, irgendwann auch Hilfen und Lob auszuschleichen, um nicht nur von außen zu motivieren. Doch das kommt mit der Zeit von selbst: Über das Ergebnis und den Erfolg entsteht die intrinsische, also innere Motivation, die zudem eine echte Nachhaltigkeit der ergotherapeutischen Intervention bewirkt.

Informationsmaterial gibt es bei den Ergotherapeuten des DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.); Ergotherapeuten in Wohnortnähe auf der Homepage des Verbandes im Navigationspunkt Ergotherapie und Therapeutensuche


Knochenjob Gelenke

Knochenjob Gelenke

Entlastung und Schmerzlinderung dank gelenkschonender Sportarten

Berlin im August 2017. Laut der Deutschen Arthrose-Hilfe leiden rund 5 Millionen Bundesbürger an Arthrose, der häufigsten Erscheinung der Gelenkdegeneration, bei der Verschleißerscheinungen der Knorpelschicht auftreten. Gelenke werden das ganze Leben durch das eigene Gewicht, körperliches Arbeiten und alltägliche Bewegungen – wie dem Tragen schwerer Gegenstände, Treppensteigen oder Aufstehen und Hinsetzen – beansprucht. Mit zunehmendem Alter leidet deswegen fast jeder einmal unter Gelenkverschleiß. Nicht immer macht sich dieser durch Beschwerden bemerkbar. Von einer Gelenkerkrankung sprechen Mediziner erst, wenn der Verschleiß sich durch starke Schmerzen oder Schwellungen äußert. Überlastung der Gelenke durch Übergewicht oder Leistungssport, aber auch Fehlstellungen wie X- oder O-Beine können die Entstehung von Arthrose begünstigen. Mangel an sportlicher Betätigung fördert zudem das Auftreten der Beschwerden, da die Muskeln verkümmern oder sich gar verkürzen und Betroffene so zunehmend an einem Steifheitsgefühl leiden. Somit geraten Patienten leicht in einen Teufelskreis: Sie verlieren aufgrund ihrer Probleme die Lust am Sporttreiben, aber eine starke Muskulatur ist wichtig, um die Gelenke zu entlasten. „Noch immer hält sich der Irrglaube, dass Bewegung die Schmerzen verschlimmert, doch das Gegenteil ist der Fall“, weiß Dr. med. Johannes Knipprath, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie und ärztlicher Leiter der Avicenna Klinik Berlin, der erklärt, warum Sport die wichtigste Medizin gegen Knorpelverschleiß ist.

Welche Bewegung macht den Unterschied? „Nicht nur als Präventivmaßnahme für gesunde Knochen, sondern auch zur Schmerzbehandlung von Patienten mit Gelenkerkrankungen ist ausreichende körperliche Ertüchtigung wichtig“, führt Dr. Knipprath aus. Sport und physische Betätigung regen die Versorgung der Knie-, Hüft- oder Fußgelenke mit einer wichtigen Schmiersubstanz an. Der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie ergänzt: „Die sogenannte Synovialflüssigkeit dient sozusagen als Schmieröl für die Scharniere des Körpers. Dieser Nährstoff für den Knorpel verbessert die Mobilität der Knochen und lindert somit die Symptome auch bei bestehender Arthrose.“ Jedoch ist nicht jede Sportart ratsam, denn beispielweise Skifahren, Tennis oder Ballsportarten zeichnen sich durch ruckartige und schnelle Bewegungsabläufe aus. Solch eine Belastung verschärft die Abnutzung des bereits porösen Knorpels, da die Sprungbelastungen und Drehbewegungen kleine Verletzungen in den Gelenken verursachen. Sportliche Aktivitäten verhindern eine weitere Abnahme der Knorpeldicke und fördern die Schmerzlinderung aber nur, wenn die Gelenke wenig bis gar keiner Gewichtsbelastung ausgesetzt sind und die Bewegungen gleichmäßig erfolgen. Dr. Knipprath erläutert: „Die Übungen sollten den Korpus ganzheitlich bewegen und die Belastung nicht nur auf eine Körperpartie reduzieren.“ Wichtig ist, dass das Körpergewicht gleichmäßig verteilt wird, wie bei den Sportarten Schwimmen, Fahrradfahren, Walken oder Yoga. Aber nicht ausschließlich gelenkschonend sollte die gewählte Sportart sein, sondern auch stärkend für die Muskulatur, um den Gelenken den nötigen Halt zu geben.

Effektiver trainieren Die persönliche Ausdauer und der Gesundheitszustand bei bereits bestehender Erkrankung müssen bei der Gestaltung des Trainingsplans berücksichtigt werden, um kontraproduktive Entwicklungen zu vermeiden. „Individuell abgestimmte Trainingsformen wirken Erkrankungsbeschwerden positiv entgegen, jedoch sollte es in Abstimmung und unter Beobachtung eines Arztes oder Orthopäden stattfinden“, rät Dr. Knipprath. Der richtige Ansatz für aktive und sportliche Patienten mit Arthrose oder ähnlichen Gelenkschmerzen ist eine schmerzfreie und leichte Durchführung der Übungseinheiten. Am Anfang ist es empfehlenswert, sich bei den Sportintervallen nicht zu überanstrengen. Exzessives Training ohne Schonpause führt zur Überlastung der Gelenke. Der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie erläutert: „Patienten sollten vor allem zu Beginn die Einheiten schrittweise erweitern und die Frequenz vorsichtig erhöhen.“ Zudem ist bei den beliebten Zeitvertreiben Joggen oder Walken das richtige Schuhwerk essenziell, damit das Kniegelenk auch geschont bleibt. Federnder Boden, beispielweise ein Waldweg, dämpft Stöße und Erschütterung beim Laufen ab, im Gegensatz zu hartem Asphalt, bei dem jeder Schritt wie ein harter Stoß durch den Körper geht. „Joggen mit leichten Beschwerden ist grundsätzlich kein Problem, allerdings sollten Patienten beachten, dass die Knie beim Laufen dem Sechsfachen des Körpergewichts ausgesetzt sind. Deswegen sollten Läufer die Einheiten auf maximal 10 km pro Lauf reduzieren und diese – mit trainingsfreien Tagen – wiederholen, anstatt größere Strecken an bloß einem Tag der Woche zu absolvieren“, erläutert der Klinikleiter. Zu langes Laufen und Gehen verschlimmert nämlich die Beschwerden, vor allem bei nicht ausreichenden Erholungspausen. Auch für Arthrose-Patienten, die sich einem minimalinvasiven Eingriff unterzogen haben, ist Bewegung im Anschluss daran eine essenzielle Maßnahme zur Stabilisierung des Stütz- und Bewegungsapparats. Der Facharzt betont: „Sport hilft, den Körper nach einer OP zu mobilisieren, und reduziert falsche Belastungen auf behandelte Gelenke. Langfristig minimiert ein abgestimmtes Training die Notwendigkeit für weitere operative Eingriffe.“

Weitere Informationen unter www.avicenna-klinik.de


Broschüre „Spielend im Freien“

Broschüre „Spielend im Freien“

Alte Spiele neu entdeckt – Dilek Kolat und Techniker Krankenkasse stellen Broschüre „Spielend im Freien“ vor

Himmel und Hölle, Gummi-Twist oder Ochs am Berge – wer kennt eigentlich noch die Spiele, die unsere Großeltern bereits mit Begeisterung spielten? Damit diese alten Spiele nicht in Vergessenheit geraten, haben die Senatsverwaltung für Gesundheit ,Pflege und Gleichstellung und die Techniker Krankenkasse (TK) sie in einer Broschüre zusammengefasst. Denn Kinder müssen sich bewegen, damit sie gesund aufwachsen. Die Broschüre “Spielend im Freien” zeigt alte, fast vergessene Spiele, die Kinder im Freien spielen können. Das Heft erscheint erstmals auch in arabischer und türkischer Sprache. Senatorin Kolat: „Bewegungsmangel beeinträchtigt die körperliche und seelische Entwicklung von Kindern. Dabei spielen Kinder eigentlich gerne aktiv. Man muss sie nur dazu ermuntern. Die Broschüre lässt Erzieherinnen und Erzieher, Eltern und die Kinder selbst die alten, aber immer noch aktuellen Spiele neu entdecken. So werden die motorischen Fähigkeiten der Kinder spielend durch Bewegung gestärkt, Übergewicht wird entgegengewirkt, manchmal wird sogar eine medizinische Therapie überflüssig. Denn Bewegung ist entscheidend für eine gesunde Entwicklung unserer Kinder.“ Susanne Hertzer, TK-Chefin in Berlin: “Kinder haben einen natürlichen Bewegungsdrang. Diesen wollen wir fördern. Schön ist es, dass die Spiele gemeinsam mit anderen Kindern gespielt werden können und damit auch die sozialen Kompetenzen gestärkt werden.” Der Grundstein für eine gesunde Lebensweise wird im Kindesalter gelegt. Eine Forsa-Umfrage im Auftrag der TK hat gezeigt, dass sich jedes fünfte Schulkind in Berlin überhaupt nicht sportlich betätigt. Kitas und Schulen sind deshalb ideale Orte für eine umfassende Gesundheitsförderung. Die Berliner Landesprogramme “Kitas bewegen – für die gute gesunde Kita” und “Gute gesunde Schule” tragen diesem Aspekt Rechnung. Die Broschüre wird ab sofort allen Berliner Kindergärten zur Verfügung gestellt.

  • Download unter: http://www.berlin.de/sen/gesundheit/themen/schwangerschaft-und-kindergesundheit/kindergesundheit/kinder-und-jugendliche/
  • Bestellungen an: Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Andrea Subke, Oranienstraße 106, 10969 Berlin, E-Mail